Mergers & Acquisitions wieder im Kommen

Laut einer Studie des weltweiten Consulters Ernst &Young planen wieder mehr Firmen Zusammenschlüsse mit anderen Firmen bzw Aufkäufe. Grund sei der rasante Technologiewandel. Dabei seien nicht mehr  die „Blockbuster“ im Focus, sondern die mittelständische Industrie, die für Zukunftssichernde Deals verstärkt bereit sei.   Damit rückt wieder die Frage der Mitarbeiterqualität, das Zusammenarbeiten der verschiedenen Ausbildungsgrade, Herkünfte und die Generationenfrage in den Mittelpunkt und erhält neue Bedeutung.   Ging in früheren Jahren bei M&A Deals die Angst um Arbeitsplätze durch Zusammenlegungen um, zeigt die gegenwärtige Entwicklung, dass gut ausgebildete Mitarbeiter bei Veränderungen nicht nur eher bereit sind, das neu entstandene Unternehmen zu verlassen, wenn die Bedingungen nicht stimmen, sondern , dass Mutarbeiter mehr als früher ihre Vorstellungen handfest artikulieren. Damit ist die Frage des Human Ressource Managements im Zuge von Firmendeals wichtiger denn je. Waren bisher in erster Linie Juristen und Wirtschaftsprüfer gefragt, ist die rechtzeitige Einbindung von Mitarbeitern in beginnende Deals längst lebenswichtig. Gerade mittelständische Unternehmen müssen die die richtige Einschätzung  der Mitarbeiterentwicklung lernen. Es empfiehlt sich grundsätzlich, unabhängig von möglichen geplanten M&A Deals, Task Forces aus unterschiedlichen Mitarbeiterkategorien zu bilden, die sich sowohl mit der fachlichen, aber  vor allem der emotionalen/menschlichen Komponente der Unternehmensarbeit auseinandersetzen. Gerade die Gefahr unterschiedlicher Entwicklungsgeschwindigkeiten in Unternehmen, das Zusammenspiel verschiedener Erwartungsgruppen bei Mitarbeitern und die mehr und mehr bestimmender werdenden Herkünfte von Mitarbeitern kann zu einer Schieflage werden, die  spätestens dann, wenn ein Merger  abgewickelt werden soll, zum Problemfeld werden kann.

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