Meine Ideen für eine bessere journalistische Arbeit des ORF:

Es ist wohl unbestritten, jedenfalls ein  nicht weg zu diskutierendes Faktum, dass der journalistische outcome des ORF heute für mehr Unmut sorgt als je zuvor. Es geht einerseits um die messbaren Objektivitätskriterien, aber ebenso um die Fragen der  persönlichen journalistischen Unabhängigkeit, des Anstands, der Äquidistanz, der  Wahrung von Fairness und den Verzicht auf Indirekte Kampagnisierungen redaktioneller Tätigkeiten.

 

 

 

Der Beruf des Programm Machers/ Journalist ist heute wichtiger als je zuvor und gerade hier ist ein beliebiger Wildwuchs des Arbeit von Redakteuren möglich.

 

 

 

Ich schlage daher, in Anerkennung der Bedeutung des ORF und der Arbeit seiner redaktionell tätigen MitarbeiterInnen vor:

 

 

 

1.Jeder/jede  Person, die redaktionell arbeiten, bzw  im Radio oder TV  auftreten will, muss sich vor dem Engagement als RedakteurIn einem Hearing einer  Kommission stellen, die  z.B.aus dem Gremium des Publikumsrates gebildet wird. Es kann aber auch eine nicht aus dem Publikumsrat kommende Kommission sein. Die Kommission  muss jedenfalls aus Personen bestehen, die eine nachgewiesene  journalistische Kenntnis/Erfahrung besitzen.

 

Das Hearing soll Motive, das Selbstverständnis und die Ziele des/der Redakteurs/der Redakteurin, die persönlichen Arbeitsgrundsätze, sowie die Information über bisherige Tätigkeiten etc umfassen.

 

 

 

2. Der ORF, bestehend aus Geschäftsführung, Redakteursrat, Mitgliedern des Stiftungs- und des Publikumsrates erarbeitet  erweiterte ( also über jetzt bestehende Grundsätze hinausgehende  ), verbindliche Prinzipen/Grundregeln zu Fairness, Anstand, persönlicher Unabhängigkeit, Behandlung von Gesprächs-bzw Interviewpartnern, Definition von kritischem Journalismus etc, die  als Grundwertekatalog Bestandteil jedes Dienstvertrages und jedes Einzel Engagements ( also auch für Freie MitarbeiterInnen etc) sind.

 

 

 

3.Jede/r  Redakteur/in muss als Ausdruck der Bedeutung dieses Journalistischen Grundwerte Katalogs und seine persönliche  Anerkennung einen  förmlichen Eid ( wie z.B. auch Soldaten auf die Republik ) leisten. Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, dass  journalistischer Anstand, Fairness und Unabhängkeit ein überaus hohes Gut sind.

 

 

 

Bei Beschwerden  muss der Grundwertekatalog  die ( veralteten) Grundsätze, wie sie im ORF Gesetz stehen ergänzen und die Möglichkeiten, die in der modernen Kommunikation zweifellos bestehen, berücksichtigen. Das bedeutet  auch u.a. die Ergänzung des KommAustria Gesetzes.

 

 

Ziel ist eine Aufwertung der Arbeit von MitarbeiterInnen in elektronischen Medien, v.a. des öffentlich rechtlichen ORF.

 

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme:

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